Ein Jaywalker zu sein heisst neue Wege zu gehen.

Dies tut auch Seya, welcher bei Jaywalker als Projektleiter Content Creation arbeitet: “Ich lebe ein neues Arbeitsmodell, was ein Hybridmodell zwischen angestellt und selbstständig ist”. Seya ist zu 60% angestellt bei Jaywalker und liebt es, Projekte im Bereich Foto und Video für verschiedenste Zwecke umzusetzen. 

“Rein rechnerisch gesehen wäre ich jetzt zu 40% selbständig bei einem 100% Pensum und würde 3 Tage bei Jaywalker und 2 Tage als Selbstständiger arbeiten. Ich nutze aber alle Tage der Woche und bin 3 Tage angestellt bei Jaywalker und 4 Tage selbständig, ganz nach Auslastung”, erzählt er stolz. An den Tagen als Selbständiger verfolgt er verschiedene Foto- und Videoprojekte in diversen Branchen.  Ein Herzensprojekt dabei ist das Automobil-Projekt alpineracer.ch, bei dem er beteiligt ist. Mit zwei weiteren Mitgründern zeigen sie die schönsten Autos und kombinieren diese Leidenschaft mit der wundervollen Bergwelt. Als Ausgleich dazu arbeitet Seya immer wieder an seiner eigenen Kleidermarke „SEE YA“. 

Wie kommt man auf Idee angestellt und selbstständig zu sein?  

“Ich habe nach meiner Lehre, als Fotofachmann, direkt die Selbständigkeit angesteuert. Seitdem ich mit der Foto- und Videografie mit 12 Jahren gestartet bin, wollte ich immer selbständiger Unternehmer sein”. Sein Motto dabei war: “Wenn man jung ist, hat man nichts zu verlieren. Man kann nur vieles Gewinnen, vor allem sehr viel Erfahrung.” 

Er wollte unbedingt dem Angestelltenverhältnis entfliehen und sein eigener Chef sein. Seya konnte sein Ziel der Selbständigkeit jedoch zuerst nur für ca. 3 Monate verfolgen. Denn dann ging er in die Schweizer Armee für 300 Tage am Stück als Infanterist Durchdiener Fahrer C1. Nach 6 Wochen durfte er den Posten als Kasernenfotograf übernehmen. Direkt im Anschluss ergab sich das Jobangebot bei Jaywalker. Schon nach ein paar Tagen merkte er, dass auch ein Angestelltenverhältnis sehr gut und interessant sein kann. 

Was sind die Vor- und Nachteile?  

Seya möchte auf keinen Fall seine Foto- und Videoprojekte, “Alpineracer” und “SEE YA” aufgeben. Zusätzlich ist es eine Chance für beide Parteien (Arbeitgeber und Angestellter/Selbständiger) zu wachsen. Der Arbeitgeber kann Tipps geben und so den Teilzeitangestellten unterstützen. Der Teilzeitangestellte kann Erfahrungen aus der Selbständigkeit direkt im Betrieb adaptieren und so Prozesse schneller und optimaler umzusetzen. Es ergibt sich also eine WIN-WIN Situation. 

Vorteile: 

  • Selbständige Arbeitszeiteinteilung
  • Bessere Work/Life Balance
  • Fixes Einkomme
  • Investitionen können aufgeteilt werden und auch gemeinsam genutzt werden
  • Erfahrungen teilen in beiden Arbeitsbereichen 

Nachteile:

  • Es kann zu sehr viel Arbeitszeit insgesamt kommen

Fazit  

Laut Seya ist es sehr einfach und angenehm solch ein hybrides Modell zu leben, wenn man die richtige Person dazu ist. Spontanität und selbständiges Denken sind aber grundsätzlich Eigenschaften, welche gegeben sein müssen. Das gilt sowohl für Arbeitnehmer und -geber. “Wenn man eine offene, selbständige und unternehmerische Person ist, passt dieses hybride Arbeitsmodell perfekt in das Leben”, betont er. “Ich persönlich bin sehr glücklich damit und kann so meine eigenen Projekte verfolgen und die Arbeit bei Jaywalker perfekt damit verbinden.”  

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